Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt stellt kurzfristig Fördergelder zur Verfügung. Die aufgeführten Beispiele zeigen, daß es für Sportvereine sinnvoll und ausgesprochen lukrativ sein kann, eine Förderung zu beantragen.

Förderprogramm „Engagement fördern. Ehrenamt stärken. Gemeinsam wirken.“

Durch die Corona-Pandemie waren und sind wir vor besondere Herausforderungen gestellt. Wie kann der Erhalt zivilgesellschaftlicher Strukturen dauerhaft gewährleistet werden? Wie soll dem Mitgliederschwund in Vereinen und Initiativen entgegengewirkt werden? Wie können Angebote wieder aufgebaut und Mitglieder zu Engagement und Ehrenamt motiviert werden? Helfen könnte digitale Technik. Doch stehen die notwendige Ausstattung und das Know How dafür bereit?

Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt legt ihr erstes Förderprogramm auf, um gemeinnützige Organisationen, Engagement und Ehrenamt in der Corona-Pandemie zu unterstützen.

Unsere Förderschwerpunkte

Das Förderprogramm besteht aus drei Schwerpunktthemen, die aus einer Bedarfserhebung des Vorstandes hervorgegangen sind. Ausgewertet haben wir Studien und Gespräche, Anfragen und Befragungen unter Engagierten und Ehrenamtlichen vor Ort und in den Sozialen Medien.

Es ist grundsätzlich möglich, jeweils einen Antrag pro Schwerpunktthema zu stellen.

  • Innovation und Digitalisierung in der Zivilgesellschaft

Die Entwicklung digitaler Kompetenzen ehrenamtlich Tätiger sowie die Umsetzung von Projekten und die Durchführung von Veranstaltungen im oder über das Internet brauchen Begleitung und finanzielle Unterstützung. Ziel dieses Förderschwerpunktes ist es, gute Voraussetzungen für digitale Teilhabe in der Zivilgesellschaft zu schaffen und digitale Infrastruktur im bürgerschaftlichen Engagement und Ehrenamt auf- oder auszubauen.

  • Nachwuchsgewinnung

In diesem Schwerpunkt fördern wir innovative Wege der Nachwuchsgewinnung sowie die Absicherung von bestehenden Engagement- bzw. Ehrenamtstrukturen in der andauernden Corona-Pandemie. Besonders Kinder und Jugendliche sowie Seniorinnen und Senioren sollen an gemeinnützige Engagement- und Ehrenamtsstrukturen herangeführt werden — nicht zuletzt, um bestehende Angebote zu erhalten.

  • Struktur- und Innovationsstärkung in strukturschwachen und ländlichen Räumen

In diesem Schwerpunkt wollen wir gute Rahmenbedinungen für Engagement und Ehrenamt explizit in in strukturschwachen und ländlichen Räumen fördern. Im Fokus stehen dabei neue Ideen sowie die Schaffung, Aufrechterhalten und der Ausbau von gemeinnützigen Engagement- und Ehrenamtsstrukturen.

Wie hoch ist der Umfang der Förderung?

Einzelprojekte können mit jeweils bis zu 100.000 Euro gefördert werden.

Weiterleitungen bis zu 10.000 Euro sind möglich, der Erstempfänger kann hierfür bis zu 1.5 Millionen Euro beantragen. Näheres entnehmen Sie bitte dem Förderleitfaden und der Förderrichtlinie.

Wie hoch ist der Eigenanteil der Förderung?

Bis zu einer Förderung von 5.000 Euro beträgt die Förderung regelmäßig 90 %, das bedeutet einen Eigenanteil in Höhe von mindestens 10 %. Bei Förderbeträgen darüber hinaus und bis zu 100.000 Euro beträgt die Förderung regelmäßig 80 % der zuwendungsfähigen Ausgaben, hier benötigen Sie einen Eigenanteil in Höhe von mindestens 20%.

Beispiel für eine 80/20-Förderung

Sie wollen Ihren Verein mit Hard- und Software ausstatten und planen dafür mit Kosten von 20.000 Euro. Von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt würden davon davon 16.000 Euro gefördert (80 %). 4.000 Euro müssten sie als Eigenmittel aufbringen (20 %).

Beispiel für eine 90/10-Förderung

Sie wollen die Versammlungsräume Ihres Vereins mit Technik ausstatten, die für die Teilnahme an digitalen Veranstaltungen geeignet ist: eine hochauflösende Webcam, ein Raummikrofon und ein Beamer mit Leinwand soll es werden. Sie planen dafür mit Kosten von 5.000 Euro. Von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt würden davon davon 4.500 Euro gefördert (90 %). 500 Euro müssten sie als Eigenmittel aufbringen (10 %).

Welche Ausgaben können gefördert werden?

  • Sachausgaben (z.B. Hardware oder Software)
  • projektbezogene Personalkosten (sozialversicherungspflichtige Beschäftigung)
  • projektbezogene Honorarkosten (z.B. für Programmierung oder Design)
  • begleitende Beratung, Qualifizierung und Coaching (z.B. für die Einführung neuer Software)
  • Verwaltungskostenpauschale (z.B. Mietnebenkosten oder Büromaterial)

Bitte lesen Sie sich den Förderleitfaden genau durch, dort sind alle Ausgabenarten aufgeführt und auch nicht zuwendungsfähige Ausgaben gelistet.

Wer kann einen Antrag stellen?

Alle gemeinnützigen Organisationen, die über einen Freistellungsbescheid vom Finanzamt verfügen (z.B. gemeinnützige e.V.) sowie juristische Personen des öffentlichen Rechts (z.B. Kommunen).

Informationen zur Bewerbung:

Bitte stellen Sie ihren Antrag so früh wie möglich, spätestens jedoch bis zum 1. November 2020. 

Die beantragten Mittel müssen im Jahr 2020 ausgegeben werden. Mittelabrufe sind nur bis zum 15. Dezember möglich.

Presseinformation des Gemeindesportverbandes Swisttal 2015 e.V. (01.09.2020)

 Am 13.September findet in Nordrhein-Westfalen die Kommunalwahl statt. Anlässlich dieses Ereignisses hatte der Gemeindesportverband (GSV) von Swisttal für Ende August zu einer Podiumsdiskussion zum Thema Sport eingeladen.

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Fast 50 Teilnehmer folgten der knapp zweistündigen Diskussion mit den Bürgermeisterkandidaten Petra Kalkbrenner und Dr. Christian Böse, die von dem Rheinbacher Journalisten Dieter Schmidt moderiert wurde. Zu den Kernthemen gehörten der Stellenwert des Themas Sport in der Gemeinde, die Zusammenarbeit von Gemeindeverwaltung und GSV sowie die finanzielle Unterstützung der Sportvereine und der angestrebte „Pakt für den Sport“.

Die amtierende Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner und der für drei Parteien der Opposition antretende Herausforderer Dr. Christian Böse waren sich in vielen Punkten einig – nicht immer zur Freude des GSV-Vorsitzenden Klaus Jansen, der sich häufig mit kritischen Anmerkungen an der Diskussion beteiligte - insbesondere wenn es um den geforderten Sportentwicklungsplan, den Stellenwert des GSV und die finanzielle Unterstützung der Vereine ging.

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Für die Bürgermeisterin ist Swisttal eine Gemeinde mit vielen Sportvereinen und einer Vielfalt von unterschiedlichen Sportaktivitäten. Wichtig für die Zukunft ist ihrer Meinung nach die Nutzung vorhandener Förderprogramme, da mit dem „eigenen Haushalt nicht alle Maßnahmen bedient werden können, die für die Schaffung eines breiten Sportangebotes nötig sind“.

Bürgermeisterkandidat Böse hebt das breite Sportangebot ebenfalls hervor, das „für jeden etwas beinhaltet, für die Jugend ebenso wie für die ältere Generation“. Für ihn hat der Breitensport eine „herausragende Bedeutung für die Gesundheit, die Jugendarbeit und das gesellschaftliche Leben in der Gemeinde mit seinen verschiedenen Ortsteilen“. Bezogen auf die künftige Weiterentwicklung des Sports hält er es für wichtig zu überprüfen, „welches der vorhandenen Sportangebote in Swisttal das größte Potential mit Blick auf die Zukunft hat“. Dazu gehöre auch, dass „neben dem Fußball auch andere Sportarten stärker in den Fokus der Öffentlichkeit“ gerückt werden müssten und dass „neu nach Swisttal gezogene Einwohner intensiver anzusprechen sind“.

Weitgehende Einigkeit besteht hinsichtlich der Erstellung eines Sportentwicklungsplanes, der seit längerer Zeit vom GSV und den Sportvereinen gefordert wird. Vorsitzender Klaus Jansen begründet die Notwendigkeit eines solchen Planes mit der „positiven Entwicklung der Gemeinde“ und der damit verbundenen Notwendigkeit eines breiteren Sportangebotes.

Bürgermeisterin Kalkbrenner, die dem Projekt „Sportentwicklungsplan“ bisher eher verhalten gegenüberstand, spricht sich ebenfalls dafür aus und betont, dass der GSV eingebunden werden soll und dass mehr Finanzmittel dafür bereitgestellt werden müssten.

Bürgermeisterkandidat Böse geht intensiver auf die Inhalte eines künftigen Sportentwicklungsplanes ein und erwähnt den „Sportstättenbedarfsplan“ von 2012, der „unbedingt fortgeschrieben werden muss“. Außerdem müssten die Hallen berücksichtigt werden, die er als wichtigen „Baustein des Konzeptes“ betrachtet. Kritik übt er am Verhalten der Gemeindeverwaltung, die „Nutzungskonflikte der Hallen“ ignorieren würde. Weiterhin hebt Böse hervor, dass insbesondere „die enge Einbindung des GSV“ geboten sei und dass man „auf die Erfahrungen der Ehrenamtlichen“ zurückgreifen solle.

Kontroverser diskutiert wurden die Punkte, die die Zusammenarbeit des GSV mit der Bürgermeisterin und der Gemeindeverwaltung betreffen. Vorsitzender Jansen beklagt dabei insbesondere die unzureichende Akzeptanz des GSV, das Scheitern eines „Paktes für den Sport“ und die Handhabung der „Sportpauschale“. Außerdem verlangt er eine Überprüfung der aktuellen Zugehörigkeit zu dem Ausschuss GSKS (Generationen, Soziales, Kultur und Sport), der seiner Auffassung nach wenig politische Einflussmöglichkeiten bietet.

Was das Scheitern des „Paktes für den Sport“ betrifft, gesteht Bürgermeisterin Kalkbrenner ein, dass sie den Vertragsentwurf abgelehnt habe, aber bereit sei, über eine veränderte Version zu verhandeln. Jansen weißt darauf hin, dass der „Pakt für den Sport“ auf eine Initiative des Landessportverbandes zurückzuführen sei und von vielen Kommunen übernommen wurde – unter anderem von der Stadt Rheinbach.  

Verhandlungsbedarf sieht Jansen bei der Handhabung der Sportpauschale, die in Höhe von 60.000 Euro über insgesamt 20 Jahre an drei Vereine gebunden ist. Die seit zwei Jahren zusätzlichen Mittel in Höhe von 12.000 Euro seien zu wenig. Gefordert wird, dass die Sportvereine generell Zugang zur Sportpauschale erhalten. Eine gerechtere Verteilung der Sportpauschale wird auch von Bürgermeisterkandidat Böse befürwortet.

Der positive Stellenwert des GSV wird von Bürgermeisterkandidat Böse hervorgehoben. Erwähnt wird von ihm unter anderem das Engagement in Verbindung mit dem Fitnessparcour in Heimerzheim, die Organisation der Sportlerehrungen und die Organisation des Förderprogrammes „Moderne Sportstätten 2022“ (inklusive des Einwerbens einer Landesförderung von 300.000 Euro für sechs Vereine).

Kritik wird auch von Seiten der Teilnehmer geäußert. Erwähnt werden vor allem das seit Monaten geschlossene Schwimmbad in Heimerzheim und die nicht ausreichenden Trainingszeiten der Vereine für die Hallen.

Wie sieht der Gemeindesportverband Swisttal (GSV) die Zukunft des Sports in Swisttal?

Die letzte Bestandsaufnahme, die unsere Gemeinde dazu gemacht hat, stammt aus 2012. Damals stagnierte Swisttal im Bereich des Wachstums. Die Bestandausnahme fokussierte einzig auf die Freiluftsportstätten der Kommune und wurde in den Folgejahren nicht, wie eigentlich vorgesehen, fortgeschrieben.
Voraussetzung für eine vernünftige und zukunftsfähige Planung im Bereich Sport ist für den GSV die Erstellung eines Datengerüstes, das Grundlage für die überfällige Diskussion um diese Frage ist. Swisttal wächst und wächst - was tut sich bei dem Sportangebot? Gibt es durch Neuzuzug andere und / oder zusätzlilchen Bedarfe? Wie wird Sport in Zeiten von Corona ausehen?
Unsere Nachbarkommune Rheinbach hat seine Hausaufgaben mit seinem Sportstättenentwicklungsplan 2020 gemacht und kann unmittelbar nach den Kommunalwahlen die Ärmel hochkrempeln und die Herausforderungen in diesem Themenbereich anpacken .
Wir sehen hier unmittelbaren Handlungsbedarf für Seisttal! Dabei müssen wir eine Gesamtschau aller kommunalen und nichtkommunalen Sportstätten vornehmen. Nur so können notwendige Investitionen bei der angespannten Haushaltslage sinnvoll vorgenommen werden.
Aus Sicht des GSV reicht es nicht, wenn die Erstellung eines Sportentwicklungsplanes für das Jahr 2021 ins Auge gefasst wird.

Der Gemeindesportverband Swisttal (GSV) fragt:  "Wie sehen Sie die Zukunft des Sports in Swisttal?"

Podiumsdiskussion mit Bürgermeisterkandidaten Petra Kalkbrenner, Dr. Christian Böse und dem Vorsitzenden des Gemeindesportverbandes Swisttal Klaus Jansen.

Diskussionsleitung Dieter Schmidt, Journalist/ Moderator/ PR-Berater

Wann:                27.08.2020, 19.00 Uhr

Wo:                      Schützenplatz der St. Sebastianus SBR Heimerzheim 1515 e.V.,

                              Schützenstraße 31, Swisttal-Heimerzheim

Wir möchten allen sportinteressierten Einwohnern von Swisttal die Möglichkeit bieten, sich ein eigenes Bild von den Kandidaten für das Bürgermeisteramt und deren Einstellung zu den drängenden Fragen des Sportes in Swisttal zu machen.

Wir planen die Veranstaltung vor der Schützenhalle durchzuführen, um eine „sichere“ Veranstaltung durchzuführen. Genau aus diesem Grund, bitten wir um Ihre verbindliche Anmeldung an die E-Mail Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! unter Angabe folgender Informationen:'

Name, Vorname, Wohnadresse, Telefon

       
       

Per Mail teilen wir Ihnen dann zeitnah mit, ob Ihre Anmeldung berücksichtigt werden konnte.  Die Platzkapazität wird beschränkt sein.

Für den Vorstand

Klaus Jansen

Willkommen im Gemeindesportverband - Rot-Weiß Dünstekoven ist der 23.Mitgliedsverein! Gemeinsam sind wirk stark für den Sport in Swisttal.

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